Ausgezeichnete Homepage: www.stattfuehrer.de

Der Arbeitskreis Trier in der NS-Zeit der AGF hat für die virtuelle Stadtführung "Trier im Nationalsozialismus" in einem Wettbewerb im Dezember 2003 einen mit 3000 Euro dotierten Preis erhalten. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Extremismus und Gewalt hat das Homepageangebot www.stattfuehrer.de der AG Frieden Trier mit einem Preis ausgezeichnet. Die virtuelle Stadtführung zu den Stätten des Terrors und des Widerstandes im Dritten Reich in Trier wurde vom Arbeitskreis "Trier in der NS-Zeit" der AG Frieden erarbeitet und zum 27.1.2003 ins Netz gestellt. Der mit 3000 Euro dotierte Preis wurde im Rahmen eines Wettbewerbes "AKTIV FÜR DEMOKRATIE UND TOLERANZ" für das Jahr 2003 vergeben. Projekte wie das Trierer Homepageangebot sollen als "Anregung" dienen und "Schule machen". Das "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt" wurde im Jahr 2000 am 23. Mai – dem Tag des Grundgesetzes - gegründet. Es bündelt alle Kräfte, die sich gegen fremdenfeindliche, rassistische und antisemitische Bestrebungen wenden.

„Wir freuen uns über die Anerkennung und damit auch Empfehlung für unsere Homepage www.stattfuehrer.de – der virtuelle Stadtrundgang ersetzt aber nicht die direkte Stadtführung durch Triers Geschichte er ergänzt sie durch dieses jederzeit zugängliche Medium. Ziel von beidem ist es, durch die Erinnerung an den Terror und die Opfer des Nationalsozialismus aber auch des Wider-standes, der Gefahr rechtsextremer Bestrebungen für die Zukunft vorzubeugen. Daher bieten wir den Stadtrundgang zu Gedenktagen wie den 27.1, 8.5. und 9.11. an und führen ihn gerne auf Anfrage für Schulklassen und Gruppen durch.“ so Markus Pflüger für den AGF-Arbeitskreis.

Stattfuehrer.de ist das Ergebnis einer längeren Projektarbeit des Arbeitskreises. Die Homepage fußt auf dem Buch "StattFührer – Trier im Nationalsozialismus".

Die erste Ausgabe erschien 1997, seit Mai 2005 ist eine überarbeitete und erweiterte Auflage erhältlich. Der Arbeitskreis plant weitere Projekte zur Erinnerungsarbeit und freut sich über Mitarbeit.



 

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